Was ist Feldenkrais?
Die Feldenkrais-Methode: … ist keine Therapie, sondern ein pädagogisches Konzept, d.h. man lernt etwas.
Was lernt man? Die Zusammenhänge von Haltung und Bewegung zu begreifen und dadurch mit sich und seinem Körper besser umzugehen.
Womit lernt man? Mit Bewegungen des Körpers, mit der Aufmerksamkeit des Geistes, mit Gefühl und Gespür für sich selbst.
Wo lernt man? Im Gruppenunterricht ( s. Kurse) oder in der Einzelstunde (s. Foto)
Was kommt dabei heraus? Weniger Schmerzen, besser gehen, besser sitzen, besser stehen, besser laufen, besser Tennisspielen, besser singen, besser denken, besser lieben… kurz: eine Entwicklung hin zur eigenen Persönlichkeit.
Wer war Dr. Moshe Feldenkrais? Physiker, geboren 1904 in Rußland, gestorben 1984 in Israel.
Sein Interesse und seine Forschungen galten der Neurophysiologie und der Verhaltenspsychologie.

"Wir lernen", sagte Moshe Feldenkrais, "mit Bewegung, Wahrnehmung der Bewegung, Nachdenken darüber und der Empfindung, die wir dabei haben". So lernen auch Babys und Kinder in der Zusammenarbeit mit der Feldenkrais-Pädagogin. Dadurch erwerben Babys, Kinder und Jugendliche ein klares Gespür für ihren Körper.
Ich kenne detailliert die Entwicklungsschritte eines Kindes und gebe ihm nötige Impulse für weitere Entwicklungsschritte.
Beispielsweise für Kinder, die nicht wissen,
Äußerung einer Mutter: "Jedes Mal, wenn wir wieder nach Hause gehen, hat mein Kind etwas dazu gelernt".

Während der Schwangerschaft können unterschiedliche Beschwerden auftreten. Das Kind wächst im Leib der Mutter, die Statik verändert sich. Die werdende Mutter muss sich immer neuen Veränderungen anpassen. Daher können z.B. der Rücken, das Becken, das Schambein, Füße oder Brustkorb schmerzhaft belastet sein.
In der Einzelstunde können die Beschwerden individuell behandelt werden.
Äußerungen von Schwangeren:
Mit der "Feldenkrais-Methode" lernen Sie sich, zu entspannen und ein Gespür für Ihren Körper zu entwickeln.
Ich habe immer gerne gesungen. Es gab jedoch eine Zeit in meinem Leben, in der ich keine Freude mehr daran hatte, weil ich in der Kehle Schmerzen bekam. Nichts half, keine Therapie, kein Lutschbonbon. Während der Ausbildung zur Feldenkrais-Pädagogin schoß mir eines Tages – das, was wir auf der Matte übten, hatte übrigens nichts mit dem Singen zu tun – der Gedanke durch den Kopf: wahrscheinlich habe ich mich beim Singen viel zu sehr angestrengt! Seitdem erforsche ich den Gesang, ich lerne, übe, unterrichte und singe wieder!
Das „Musikinstrument“ des Sängers ist sein Körper. Er besteht – wie bei einem Orchester – aus vielen Einzelteilen: dem Kiefer, der Zunge, dem Gaumensegel, dem Mundinnenraum, dem Zwerchfell, der Körperhaltung usw. Spielen alle ihren Aufgaben gemäß zusammen, entsteht ein guter Klang.
Mit Hilfe der Feldenkrais-Methode kann der Sänger sein „Instrument“ verstehen, erspüren und benutzen. Dadurch wird das Singen leichter und klangvoller. Das ist befreiend und beglückend.
