Wir behandeln Erwachsene bei Beschwerden in der Wirbelsäule und den Gelenken, nach chirurgischen Eingriffen und bei neurologischen Erkrankungen wie Multiple Sklerose und nach einem Schlaganfall.
Darüber hinaus sind wir auf die Behandlung von Beckenbodenschwäche und Kiefergelenksbeschwerden (CMD) spezialisiert.
Unzählige Male am Tag atmen wir ein und aus ohne über diese Funktion unseres Körpers nach zu denken. Sie passiert automatisch. Bei Atemwegserkrankungen wie z.B. chronischer Bronchitis, dem Lungenemphysem oder Asthma kann das Atmen zu einer Belastung werden. Der Körper wird durch mangelnde Sauerstoffzufuhr geschwächt, die Muskulatur erschlafft und Bewegung nimmt ab. Die Atemtherapie hilft, das Atmen zu erleichtern!
Mit der Wahrnehmung der Atmung, der Mobilisation des Rumpfes und dem Erlernen von Atemtechniken erhalten Sie in der Therapie Hilfestellungen für den persönlichen Alltag.

Das kann Frauen passieren: beim Husten, Niesen, Laufen, Trampolinspringen verlieren sie tröpfchenweise Urin, weil die Muskulatur des Beckenbodens geschwächt ist und dem Druck nicht standhält. Das ist erschreckend und lästig.
Die Muskulatur der Beckenbodens kann man –wie jede andere Muskulatur – trainieren.
In der Einzelbehandlung oder im Kurs lernen Sie kennen:
Nach einer Prostataoperation ist die entstandene Harninkontinenz für viele Männer eine große Belastung. Der Aufenthalt in einer Klinik lässt häufig keine Zeit für eine intensive Beschäftigung mit dem Beckenboden. Umso wichtiger ist eine umfassenden Nachsorge, in der Sie wieder Mut und Vertrauen in Ihren Körper und seine Funktionen bekommen. In Einzeltherapien erfahren Sie alles über Anatomie, Funktion und die Wahrnehmung des Beckenbodens.
Die Atmung in Verbindung mit muskulärem Training ist hierbei nur ein wichtiger Aspekt.
In einer entspannten und vertrauensvollen Umgebung soll eine individuelle Aufklärung Ihre private Problematik erleichtern und eine Hilfestellung für den Alltag bieten.
wurde bereits in den 1940er Jahren von der Gymnastiklehrerin und Physiotherapeutin Berta Bobath und ihrem Mann Karl Bobath, einem Neurologen und Pädiater, entwickelt.
Es dient der Behandlung von Erkrankungen des zentralen Nervensystems. Dabei berücksichtigt es individuell Körper, Geist und Psyche des Patienten. Ziel ist die Regeneration der Körperspannung (Tonus), mit der der Patient Haltung und Bewegungen reguliert.
Die Therapeuten arbeiten eng mit dem Patienten und seinen Angehörigen zusammen.
Da das menschliche Gehirn lebenslang lernen kann, kann es auch funktionale Ausfälle bzw. Teilschädigungen ausgleichen und überwinden. Und das bedeutet: der Patient kann verloren gegangene Handlungsmöglichkeiten neu erwerben!

wurde in den 1970er Jahren von Dr. John Upledger in den USA entwickelt. Sie ist eine sanfte, ruhige Körperarbeit mit Tiefenwirkung.
Die CST beruht auf den Gesetzmäßigkeiten der Fliessbewegungen der Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit, dem Liquor, im sog. Craniosacralen System, das den Schädel (Cranium), die Hirnhäute, den Wirbelkörperkanal und das Kreuzbein (Sacrum) miteinander verbindet. Die enge Verbindung von CST und Zentralem Nervensystem beeinflusst die Entwicklung und Funktionsfähigkeit des gesamten Körpers.
Der Therapeut erspürt mittels sanfter Berührungen Unregelmäßigkeiten der rhythmischen Fliessbewegungen im Craniosacralen System und wirkt regulierend auf sie ein. Dabei kommt es zu einer tiefen körperlichen und geistigen Entspannung, was die Selbstheilungskräfte stimuliert. Der Körper wird stimuliert, die durch Fehlstellungen, Unfälle, Krankheiten oder auch emotionale Verletzungen entstandenen Schutz- bzw. Stützhaltungen aufzugeben und ein neues, heilsames Gleichgewicht zu finden.
Durch ihre komplexe Wirkung eignet sich die CST zur Anwendung bei einer Vielzahl von Beschwerden und zur allgemeinen Steigerung des Wohlbefindens.
Anwendungsgebiete:
Die Behandlung findet bekleidet statt; die Dauer der Behandlung beträgt ca. eine Stunde.
Die CST ist keine Kassenleistung.
Wer häufig die Zähne zusammen beißt oder nachts mit den Zähnen knirscht, belastet seinen Kieferapparat in hohem Maße. Die Folgen können Schmerzen in der Kaumuskulatur und Verschleiß der Kiefergelenke sein.
Auch Kopfschmerzen und Schulter-Nacken-Verspannungen treten häufig auf.
Die Physiotherapie bietet Möglichkeiten, diesen Beschwerden entgegen zu wirken.
Mit der Manuellen Therapie, der Lymphdrainage, der Cranio-Sacral-Therapie und Entspannungsmethoden stehen uns eine Reihe von Therapieformen zur Verfügung, mit denen wir der CMD begegnen.
Ziel der Behandlung ist, die Fehlregulation der Muskel- oder Kiefergelenksfunktion zu erkennen und so zu beeinflussen, dass diese Region entlastet wird und die Beschwerden abnehmen.
Am Anfang der Behandlung steht eine intensive Befundaufnahme Ihrer Beweglichkeit und die Lokalisation der Beschwerden.
Die Therapie richtet sich nach den aktuellen Gegebenheiten und beinhaltet je nach Beschwerdebild die Förderung der Beweglichkeit, den Kraftaufbau und die Schmerzlinderung.
Darüber hinaus erlernen Sie Maßnahmen für gezielte eigenständige Aktivitäten zur Unterstützung der Therapie.
Ein weiterer Schwerpunkt ist Ihr alltägliches Haltungs- und Bewegungsverhalten. Hier suchen wir nach Veränderungsmöglichkeiten, um Ihre Beschwerden langfristig zu verringern.
Die Therapeuten wählen aus einer Fülle von Methoden die für Ihre Beschwerden Geeignete aus und bauen so einen Behandlungsplan auf.

ist eine Ödem- und Entstauungsbehandlung geschwollener Körperregionen. Sie ist eine spezielle, eine angenehme Form der Massage, die sich auf Flüssigkeitssammlungen im Haut- und Unterhautbereich auswirkt.
Anders als die klassische Massage bewirkt sie daher keine Mehrdurchblutung der Muskulatur. Sie verursacht weder Schmerzen noch Hautrötungen und schafft schnelle Erleichterung.
Die Wirkung der manuellen Lymphdrainage ist vielfältig: Durch sanfte rhythmische Verschiebetechniken entlang der Lymphwege wird Flüssigkeit aus dem Gewebe in das Lymphgefäßsystem verschoben. Dadurch wird der Lymphabfluss aktiviert, das Gewebe wird entstaut und entspannt. Die Lymphe wird abdrainiert; frisches, sauerstoffreiches Blutplasma und andere Substanzen können das Gewebe wieder ernähren und regenerieren.
Die MLD kann vor und nach Operationen zur Schmerzminderung und Entlastung der Gewebe eingesetzt werden. So können Schmerzmittelgaben verringert und der Heilungsprozess beschleunigt werden.
Anwendungsgebiete:
Bei ausgeprägten lymphatischen Erkrankungen (Stauungen) wird diese Therapie mit Kompressionsverbänden, Hautpflege und spezieller Bewegungstherapie kombiniert. Behandlungszeit und – dauer werden dabei auf das Krankheitsbild abgestimmt.

Die Manuelle Therapie ist eine spezielle Methode zur Untersuchung und Behandlung von Bewegungseinschränkungen und Schmerzzuständen an den Gelenken, den Muskeln und dem Nervensystem.
Für die Ausübung ist eine intensive Zusatzqualifikation der Therapeuten mit Zertifikats-Prüfung notwendig.
Die Behandlung richtet sich nach dem individuellen Befund jedes Patienten. Bewegungseinschränkungen durch Verletzungen, Überlastung oder Verschleiß gehören ebenso zu diesem Formenkreis wie auch Entzündungen an Sehnen, Bändern oder Nerven.
Die Manuelle Therapie findet Anwendung bei:
Die hierfür notwendigen Maßnahmen sind:

Die klassische Massage hat eine lange Tradition und hat sich im Laufe der Zeit zu immer spezielleren Massagetechniken entwickelt. Ihr vornehmliches Ziel ist die Entspannung der Muskulatur des gesamten Körpers. Darüber hinaus können Schmerzen gelindert, Durchblutung und Nährstoffversorgung verbessert und die Gefäßentstauung gefördert werden. In der Reflextherapie finden sich spezielle Techniken, wie z.B. Bindegewebsmassage, Fußreflexzonen- und Akupunktmassage.
Die Wirkung beruht auf Reizen, die im Behandlungsgebiet ausgelöst werden und dann im dazu gehörenden Organ eine Reaktion hervorrufen.
Fast jeder kennt das Problem Rückenschmerz am eigenen Körper. Bekannte Ursachen sind Fehlhaltungen und einseitige Belastung der Wirbelsäule am Arbeitsplatz und im Sport.
Aus medizinischer Sicht sind Bandscheibenvorfälle, Skoliosen oder Osteoporose, sowie Morbus Bechterew oder Morbus Scheuermann Auslöser für Rückenschmerzen.
Darüber hinaus wirken zivilisationsbedingte Lebensumstände, wie z.B. zu wenig oder falsche Bewegung, Übergewicht und langes Sitzen am Arbeitsplatz ungünstig auf die Belastbarkeit der Wirbelsäule.
All das führt zu einer Unterforderung der Muskulatur, so dass sie später ihren Stütz- und Stabilisationsaufgaben nicht mehr gerecht werden kann.
Verletzungen und Fehlbildungen der Wirbelsäule führen zu verstärktem Verschleiß und somit zu den bekannten Beschwerden. Da nicht alle Rückenschmerzen gleich sind, ist hier eine differenzierte Diagnostik und Therapie erforderlich.
In der Methode Dr. Brügger erlernen die Patienten eine aufrechte, gelenkschonende Haltung für den Alltag, erfahren die Korrektur der Körperstatik und lösen entstandene Muskelkontrakturen durch Dekontraktion.
